
Tirol wurde in der Nacht von einer Serie von Notfällen heimgesucht, beginnend mit einem Verkehrsunfall in Gerlos, gefolgt von zwei separaten Brandereignissen in Stumm und Fieberbrunn. Die Tiroler Polizeidienststellen berichten von erheblichen Einsatzmaßnahmen, die zur Bewältigung der Situationen notwendig waren.
In Gerlos verlor eine 45-jährige Ungarin am 22. März gegen 20:50 Uhr die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte in ein Bachbett. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde sie mit unbestimmten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte eine mittelstarke Alkoholisierung der Fahrerin. Zur Unfallaufnahme und Bergung waren neben der Polizei 15 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gerlos, ein Rettungswagen samt Notarzt und ein Abschleppdienst im Einsatz.
Fast zeitgleich kam es in Stumm zu einem Brandereignis, bei dem die hölzerne Balkonbrüstung eines Wohnhauses Feuer fing. Der 40-jährige deutsche Bewohner des Hauses bemerkte das Feuer frühzeitig und konnte die Flammen vor Eintreffen der Feuerwehr eindämmen. Die Brandursachenermittlung dauert an, während die Feuerwehr mit 22 Kräften die Nachlöscharbeiten und die Belüftung des Gebäudes übernahm.
Ein weiterer Brand wurde in Fieberbrunn gemeldet, wo eine ehemalige Liftstation in Vollbrand stand. Der Brand, der am Abend des 22. März ausbrach, konnte innerhalb einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Sachschaden entstand, Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.
Diese Ereignisse stellen die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen und unterstreichen die Bedeutung der Sicherheits- und Rettungsdienste in der Region.